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Eine Springflut entsteht, wenn Sonne und Mond in Konjunktion bzw.
Opposition zueinander stehen. Die gemeinsame Gezeitenwirkung verursacht,
dass das Hochwasser höher aufläuft als normal. Springfluten treten also
jeweils bei Vollmond und Neumond auf. In der Deutschen Bucht verzögert
sich die Auswirkung allerdings um 1 bis 2 Tage. Normalerweise läuft das
Hochwasser nur einige Zentimeter höher als normal auf. An Meerengen kann
es jedoch zu einer Zunahme des Gezeitenstroms kommen und speziell an
Flussmündungen können sichtbare Gezeitenwellen auftreten. An der Elbmündung kann
das bis zu 70cm ausmachen, was für eine teilweise Überflutung des
Deichvorlandes ausreicht. Beim Fahrradfahren kann man sich dann schon mal
nasse Füße auf dem überfluteten Radweg holen. Und einige Schafe stehen
plötzlich auf einer Insel, weil sie beim "herumdösen" nicht bemerkt
haben, dass das Wasser sie eingeschlossen hat :-) Der 3. September 2001 war wieder so ein Tag...
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