Lange Zeit war man der Meinung, daß in der Elbmündung vor Cuxhaven wegen der rauhen Wetter- und Gewässerverhältnisse die Entwicklung des Segelsports zum Breitensport nicht möglich sei. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Segelsport in Cuxhaven jedoch eine rasante Entwicklung und bewies, daß die Elbmündung auch und vielleicht gerade wegen der wechselnden Strömungsverhältnisse durch Ebbe und Flut ein interessantes Revier ist. hart am Wind...Seit dieser Zeit wurden schon zahlreiche Regatten vor Cuxhaven durchgeführt und mehrere Weltumsegelungen (z.B. von Rollo Gebhard oder W. Erdmann) gingen hier zu Ende. Besonders beeindruckend sind, von der Landseite aus gesehen, die Größenvergleiche zwischen den Segelbooten und den vorbeiziehenden großen Pötten im tiefen Fahrwasser der Mittelrinne.
Cuxhaven hatte sich im Jahr 2002 offiziell um die Ausrichtung der Olympischen Segelwettbewerbe für das Jahr 2012 beworben. Zusammen mit Cuxhaven gingen noch vier weitere deutsche Städte ins Rennen, und zwar Kiel, Lübeck, Stralsund und Rostock, die allesamt bekanntlich an der Ostsee liegen. Vorzugsweise um die Stauwasserzeit mit dem Hochwasser hätten die Segelwettbewerbe in der Medemrinne bis hin zur Neufeld-Reede durchgeführt werden können. Eine weitere Segelarena war in der Grimmershörnbucht geplant, wo sich eine sehr reizvolle Tribüne durch den im Halbkreis vorhandenen Deich mit seinem Vorland befindet. Gute Aussichten für Besucher hätten sich auch entlang der Elbdeiche zwischen Groden und Otterndorf angeboten. Die Wahl um die Austragung der Olympischen Segelwettbewerbe fiel am 12. April 2003 jedoch auf Rostock.

Keine Panik! Sieht gefährlicher aus, als es ist...
Die "Lappland" ist auf dieser Aufnahme noch weiter entfernt, als es den Anschein hat...

ideales Segelwetter
Entspannte Atmosphäre an Bord, in Höhe der Tonne 35

guter Südostwind...
Immer der Nase lang...

Wer segelt besser, die Möwe oder das Boot?
Nordwestwind um 7 und bei Hochwasser quer über die Buhnen vor Cuxhaven-Groden

 
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